Anforderungen

  • Gute allgemeine Schulbildung
  • Rasche Auffassungsgabe, zuverlässig, exakt, sauber
  • Robuste Gesundheit, keine Überempfindlichkeit gegen Chemikalien
  • Freude an naturwissenschaftlich orientierten, aber auch kaufmännischen Fächern
  • «Menschen gerne haben», ausgeglichen  

www.anforderungsprofile.ch

Lehrdauer / Berufsbezeichnung / gesetzliche Grundlagen

Die vom Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) anerkannte 3-jährige Grundbildung schliesst mit dem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis als «Dentalassistentin/Dentalassistent EFZ» ab. Der neue Bildungsplan für Dentalassistentinnen/Dentalassistenten wurde vom BBT am 20. August 2009 genehmigt. Er tritt zusammen mit der neuen Bildungsverordnung (BiVo) auf 1. Januar 2010 in Kraft. Die Kantone sind für den Vollzug dieser Verordnung verantwortlich.

Lehrstellen

Als mögliche Lehrstellen kommen Zahnarztpraxen oder zahnmedizinische Kliniken in Frage.

Ausbildungsberechtigte

Die fachlichen Mindestanforderungen an Berufsbildnerinnen und Berufsbildner entnehmen Sie bitte dem Artikel 12 der Bildungsverordnung (BiVo).

Löhne während der Ausbildung

Für Lehrverträge mit Inkrafttreten ab August 2011 gelten folgende Ansätze, die verbindlich sind und weder nach oben noch nach unten verändert werden dürfen.

1. Lehrjahr Fr. 550.–
2. Lehrjahr Fr. 900.–
3. Lehrjahr Fr. 1'300.–

Zahlbar 13-mal pro Jahr

Berufsschulen

Die Lernenden besuchen während einem Tag pro Woche die Berufsschule. Eine Übersicht über die zur Verfügung stehenden Berufsschulen finden Sie hier:

DA-Berufsschulen

Überbetriebliche Kurse (ÜK)

Zur Erlangung grundlegender Fertigkeiten des DA-Berufes ist der Besuch der mindestens siebentägigen Überbetrieblichen Kurse für alle Lernenden obligatorisch. Die durch die SSO regional durchgeführten ÜK umfassen folgendes Programm – Einzelheiten siehe im separaten Reglement und im Aufgabenbeschrieb:

  • Einführung in den Beruf
  • Hygiene, Desinfektion, Sterilisation
  • Patientenbetreuung
  • Assistenz bei der Behandlung
  • Röntgentechnik
  • Materialverarbeitung
  • Gerätewartung
  • Prophylaxe
  • Erste Hilfe

Prüfungsfächer

Im Qualifikationsverfahren (Lehrabschlussprüfung) werden folgende Fächer geprüft:

a) Praktische Arbeiten (zählen doppelt):

  1. Patientenbetreuung, Assistenz bei der Behandlung, Instrumenteneinsatz, Behandlungsablauf
  2. Desinfektion, Sterilisation

b) Praxis-Administration

c) Röntgen

d) Berufskenntnisse

  1. Naturwissenschaftliche Grundlagen
  2. Allgemeine Berufskunde
  3. Zahnmedizinische Grundkenntnisse

e) Zweite Landessprache oder Fremdsprache

f) Allgemeinbildung

Das Qualifikationsverfahren mit Abschlussprüfung ist bestanden, wenn die Note im Qualifikationsbereich «praktische Arbeiten» sowie die Gesamtnote 4,0 oder höher erreicht wird.

Wenn die Lernende im Fach «Röntgen» mindestens die Note 4,0 erreicht, ist sie röntgenberechtigt und erhält zusätzlich einen speziellen Ausweis nach Angaben des Bundesamtes für Gesundheit (BAG).