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Andreas Affolter, Redaktor

Löhne 2019: Nullrunde, aber individuelle Erhöhung ist denkbar

Die Schweizerische Zahnärztegesellschaft SSO empfiehlt 2019 bei den Löhnen der Dentalassistentinnen eine «Nullrunde mit einer leistungsbezogenen individuellen Lohngestaltung».

Die Wirtschaftliche Kommission der SSO (WiKo) betrachtet zur Berechnung der Löhne vorab den Verlauf der Teuerung. Der Landesindex der Konsumentenpreise vom September 2018 weist im Vergleich zum Vorjahresmonat eine Teuerung von rund 1 Prozent auf. Dies entspricht einem SSO-Index von 101,9 Punkten. Die zurzeit gültigen Richtlinien für die Saläre basieren auf einem Indexstand von 104,0 Punkten. „Die Reallöhne sind nach Jahren des negativen Teuerungsumfeldes und der somit steigenden Kaufkraft der Arbeitnehmer dementsprechend nicht unter Druck“, so die WiKo.

Weiter heisst es: „Es ist uns bewusst, dass der revidierte Tarif beim Praxispersonal gewisse Begehrlichkeiten wecken könnte. “Die WiKo habe aber immer betont, dass mit der Tarifrevision kein Kostenschub für die Privatpatienten zu erwarten sei. Zudem sei im UV/MV/IV-Bereich mit dem revidierten Tarif die seit 1992 aufgelaufene Teuerung nur teilweise ausgeglichen worden, und im KVG-Bereich sei noch keine Anpassung erfolgt. «Die Einführung des revidierten Tarifs per se ist kein Argument für eine Lohnerhöhung

Schliesslich hat der SSO-Zentralvorstand auf Empfehlung der WiKo die Empfehlung ausgesprochen, die Strategie «Nullrunde mit einer leistungsbezogenen individuellen Lohngestaltung» in der Praxis umzusetzen. Die individuelle Lohngestaltung schaffe Leistungsanreize beim Arbeitnehmer, und zudem solle sich überdurchschnittliche Leistung in der Privatwirtschaft bezahlt machen.
 

Salärrichtlinien 2019